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What is your Fischer Number?

Diese Frage wurde vor kurzem von Frederic Friedel auf Chessbase gestellt (https://en.chessbase.com/post/what-is-your-fischer-number-2). Die Fischer Nummer ist dabei wie folgt definiert:

 

  • Jeder Spieler, der Bobby Fischer in einer Schachpartie besiegt hat, hat die Fischer Nummer 1
  • Jeder Spieler, der einen anderen Spieler besiegt hat, der eine Fischer Nummer 1 hat, hat selber eine Fischer Nummer 2
  • Jeder Spieler, der einen anderen Spieler besiegt hat, der eine Fischer Nummer 2 hat, hat selber eine Fischer Nummer 3
  • usw.
Also wenn Spieler Müller den Spieler Schmidt besiegt hat, Schmidt wiederum Meier besiegt, der dann wiederum Tal besiegt hat (der natürlich eine Fischer Nummer 1 hat), dann hat Müller eine Fischerzahl von 4

Roger Lorenz berichtet von einem Mannschaftskampf, der 36 Jahre zurückliegt und eine wichtige Rolle beim Thema „Fischer Number“ spielt.

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Erinnerungen an Thomas Lewerenz

Meine erste Begegnung mit Thomas war eine Niederlage. Sie fand bei der Bonner Stadtmeisterschaft 1988 statt, die unser Verein austrug, kurz nachdem er von Dollendorf nach Beuel umgezogen war. Rückwirkend war der verlorene Punkt eine gute Investition. Thomas wechselte von der SG Porz zu unseren Verein und verstärkte unsere Mannschaft und Vereinsturniere für 15 Jahre mit seinem unternehmungslustigen Stil und taktischen Können.

Die Nachricht von seinem Tod traf mich völlig unvorbereitet. Auch wenn ich ihn einige Jahre nicht gesehen hatte, zweifelte ich nie daran, ihn wieder zu treffen. Neben gemeinsamen Bekannten gab es auch einige Plätze in Bonn, die mich an ihn erinnern.
In der Bar Che Guevara hat er wohl so manchen Abend Backgammon spielend verbracht. In seiner Junggesellenzeit war Thomas einem Spielchen selten abgeneigt. Sogar in Neuseeland traf ich einen Schachspieler, der in Deutschland studiert hatte und sich an seine Duelle mit Thomas erinnerte: Rochierte ein Gegner beim Blitzen, wurde ihm ein angriffslustiges „Castling into the graveyard!“ an den Kopf geworfen.

Bei aller Spielleidenschaft übertrieb es Thomas nicht, denn seine anspruchsvolle Arbeit als IT-Fachmann erforderte einen wachen Kopf. Das griechische Restaurant gegenüber der Oper erinnert mich an ein gemeinsames Abendessen, wo außerdem noch Eckart Oehlenschläger und Alexej Shirov anwesend waren. Letzterer machte sich damals noch Hoffnung, Kasparov den Weltmeistertitel zu entreißen. Nach dem Essen fragte mich Thomas, ob ich nicht die Uni verlassen und etwas „Richtiges“ arbeiten wollte. Ich wollte und so wurde ich sein Arbeitskollege. Leider gibt es die Firma, bei der wir arbeiteten nicht mehr, aber die Zeit dort war für mich die schönste in meiner beruflichen Laufbahn.

Und da ist schließlich Thomas alte Wohnung in Beuel. Heute wohne ich wenige Schritte entfernt und komme fast täglich dort vorbei. Ich erinnere mich dann daran, wie ich ihm beim Umzug nach Tannenbusch half. Dieser Umzug markierte den Übergang von der Junggesellenzeit zum Familienvater. Später spürte man den seinen väterlichen Stolz, wenn er davon erzählte, wie er seine Kinder zu Spielen ihrer Fußballmannschaft begleitete.

Bei der Trauerfeier auf dem Bonner Nordfriedhof nahmen etwa hundert Personen Abschied von Thomas. Dass ich nur wenige als Schachspieler oder Ex-Kollegen identifizieren konnte, zeigt dass Thomas über Arbeit und Schachspielen hinaus ein erfülltes und vielseitiges Leben führte und in der Erinnerung vieler Menschen lebendig bleibt. Damit ähnelt sein Leben seinen Partien: Eher kurz aber gehaltvoll.

2.Mannschaft: Saison fast gerettet

Nach dem so wichtigen Sieg der 1.Mannschaft gegen die Stadtverwaltung Bonn lag es nun an der 2.Mannschaft, ihrerseits am 7.Spieltag der Bezirksliga einen Befreiungsschlag zu landen. Auch hier war der Gegner die Stadtverwaltung Bonn (3.Mannschaft).

 

In guter Form befindet sich zurzeit Steffen Lorenz. Nachdem er vor zwei Wochen schon in der 1.Mannschaft  ein wichtiges Remis holte, gelang ihm diesmal am Spitzenbrett in der 2.Mannschaft ein Sieg über Gregor Raupach. Dies sollte jedoch noch nicht reichen. Bei zwei Niederlagen an den vorderen Brettern mussten „hinten“ die Punkte kommen. Dies gelang dann eindrucksvoll ! An den Brettern 6, 7 und 8 gewannen Vitalij Kim, Philipp Boos und der erstmals in dieser Saison eingesetzte Holger Hanke ihre Partien.

Am Ende stand ein Sieg mit 18-14 (oder 5-3 nach alter Zählweise) zu Buche. Damit liegt man 2 Runden vor Ende der Saison 3 Punkte vom Abstiegsplatz entfernt, den zurzeit Heimerzheim belegt. Selber hat man allerdings nur noch ein Spiel, weil man auf Grund von ungerader Teilnehmerzahl am letzten Spieltag spielfrei ist.  Heimerzheim muss beide restlichen Spiele gewinnen um unsere Zweite noch zu überholen.

Man kann sagen, die Saison ist „fast“ gerettet.

 

Hier geht es zur aktuellen Tabelle:

 

Tabelle der Bezirksliga Schachbezirk Bonn/Rhein-Sieg 2019/20

Schnellschach: Timur Suppert gewinnt zum Abschluss der Saison

Seinen zweiten Sieg in Folge (erneut mit der maximalem Punktzahl) konnte Timur Suppert (VdSF Stadtverwaltung Bonn) am letzten Spieltag der Schnellschachsaison erzielen. Mit einem Punkt Vorsprung konnte er die punktgleichen Basilius Gikas, Luis Calderon und Qani Iljazi auf Distanz halten.

Schon vor dem letzten Spieltag stand Oliver Albrecht (SC Bonn/Beuel) als Gesamtsieger fest, der sich in einem spannenden Duell über die Saison hinweg gegen Hans-Joachim Neese (SV Hennef) durchsetzen konnte.

 

Zum Abschlussbericht der Schnellschachturniere:

Pawel Grabowski gewinnt zum Auftakt der neuen Blitzschachsaison

Einen ungefährdeten Turniersieg erzielte Pawel Grabowski (Godesberger SK) beim ersten Monatsblitzturnier der Saison 2018/19. Mit 10,5 Punkten aus 11 Partien landete er ganze 2,5 Punkte vor dem zweiten Stephen Kutzner (Godesberger SK). Lediglich der vereinslose Thomas Buchholz konnte Grabowski wenigstens einen halben Punkt entführen und landete auf dem hervorragenden dritten Platz.

 

Zum Gesamtergebnis des Blitzturniers:

Deutsche Post Bonn verpasst Medaillenränge bei der DBMM

DBMM, die Abkürzung steht für Deutsche Betriebssport-Mannschaftsmeisterschaft und ist praktisch der jährliche Höhepunkt im Schach auf Betriebssportebene. Vom 02.bis 05.November 2017 fand die insgesamt 17. Auflage dieses Turnieres statt, das im Jahr 1999 in Baden-Baden aus der Taufe gehoben wurde. Ausrichtende Stadt war zum vierten Mal die Hauptstadt Berlin. Eine lange Tradition des Betriebsschachs in Bonn macht es schon zur Pflicht, dass man auf solch einer Veranstaltung den BKV Bonn repräsentiert. Diesmal war die Deutsche Post Bonn gleich mit zwei Mannschaften vertreten.

Ein Bericht von Basilius Gikas Weiterlesen…

Blitz- und Schnellschach im Mai: Albrecht mit 100%, Gikas mit 92%

Mit beeindruckenden 11 Siegen aus 11 Partien hat Oliver Albrecht das Monatsblitzturnier im Mai gewonnen und distanzierte den Zweitplatzierten Stephen Kutzner (Godesberger SK) um ganze drei Punkte.  Hervorzuheben auch der dritte Platz von Qani Iljazi der in dem mit 26 Teilnehmern wieder mal gut besuchten Blitzturnier einige Favoriten hinter sich ließ.

In der Jahreswertung führt Oliver Albrecht vor dem letzten Spieltag im Juni mit fast 100 Punkten Vorsprung uneinholbar und hat sich damit vorzeitig den Gesamtsieg geholt.

 

Ergebnisse zur Monatsblitzturnierserie 2016/17

 

Nicht ganz auf 100% konnte Basilius Gikas beim Monatsschnellturnier im Mai kommen. Nach 5 Siegen in Folge stand in der letzten Runde gegen Hans-Joachim Neese (SV Hennef 1927) der Sicherheitsgedanke im Vordergrund und mit einem Remis wurde der Tagessieg eingefahren. Pawel Grabowski (Godesberger SK) konnte sich noch an Neese auf den 2.Platz vorbei schieben.

Auf dem 4.Platz konnte Philipp Boos sein hervorragendes Ergebnis vom November wiederholen.
In der Gesamtwertung kommt vor dem letzten Spieltag doch noch einmal Spannung auf, denn theoretisch können mit Albrecht, Gikas und Neese noch drei Teilnehmer den Sieg holen, auch wenn Oliver Albrecht die eindeutig besten Karten hat.

 

Ausschreibung: Das Schwert von Lülsdorf

Ein weiteres Schnellschachturnier findet in unserer unmittelbaren Nachbarschaft am kommenden Sonntag den 04.09.2016 statt. Die SG Niederkassel führt bereits zum 27.Mal ihr traditionelles Schnellschachturnier „Das Schwert von Lülsdorf“ durch. Spielort ist das Kasino der Evonik Industries AG Werk Lülsdorf, Feldmühlestraße 3, 53859 Niederkassel-Lülsdorf, Turnierbeginn 11 Uhr.

Zur Ausschreibung

 

Turnierseite Schwert von Lülsdorf